06.07.15 Marsch, marsch, zurück

Der Wind pfiff heute morgen schon ordentlich um die Wanten. Nach kurzer Überlegungen, ob starten oder nicht, machten wir das Boot klar. Umkehren können wir schließlich immer.
Raus aus dem Hafen und rums, auf die Backe. 2 Meter Wellen und Böen mit einer sehr deutlichen 6, also allerfeinstes Segelwetter für erfahrene Crews. Zwei kleine Kinder, eine Kolumbianerin den sechsten Tag auf einem Segelboot und ich, nach wie vor eher Jollensegelerin qualifizieren sich nicht dafür.
Richtung Helgoland lief ruppig, aber schnell. 10Seemeilen in einer Stunde ist für unsere Nuckelpinne sensationell.
Aber nach Helgoland wollten wir nicht und Borkum bei 6 bis 7 Westwind war jetzt auch nicht der Kinderfreundliche Auftakt, den wir wollten. Also Kehrtwende und zurück nach Cuxhaven.
Mittlerweile saßen die Zwerge Keksessenderweise in der Achterkajüte und Henri verkündete, ist super, es sei wie Karussell fahren. Seekrank ist also kein Thema, zu mindest nicht für die Kinder. Mein Magen fand die Berg und Tal Bahn alles andere als witzig.
TagesBilanz, 20SeeMeilen, Henris SpielBeiBoot hat es nicht in den Hafen geschafft (Cuxhaven hatte leider nur Lastwagen und Eimer zu bieten, leider noch kein Ersatz) und einige Erfahrungen reicher, und sei es, dass man die Speicherkarte wieder in die Kamera steckt. Habe gelernt, ab morgen gibt es wieder Fotos.
In dem Sinne, gute Nacht

Leave a comment