21.6.15 Von mir aus kann es los gehen!

Alles verräumt, gesaugt, gewischt. Die Sophia sieht so aus als ob nichts passiert ist. Gut, sie liegt etwas tiefer im Wasser, aber ansonsten einfach mal startklar.

Der Kompass zeigt den richtigen Weg, das haben wir heute noch mal sicherstellen lassen, was schon mal ganz gute Grundlage fürs ankommen ist.

Henri hilft ordentlich mit, er entdeckt grade Geschirrspülen für sich. Ganz vorsichtig, damit nichts kaputt geht, weil sonst ist Papa traurig. Stimmt, schließlich ist das Geschirr von meiner Schwiegermutter, die ich leider nie kennengelernt habe.

Bin sehr stolz auf den kleinen Mann, er will überall mithelfen und unterstützen.  Ist unglaublich neugierig und wissbegierig. Es macht wirklich Spaß ihn zu beobachten, wie er das Boot und die damit verbundenen Aufgaben für sich entdeckt.

In den kommenden Tagen werden noch neue Segel angeschlagen, die Deckdusche wird repariert (man soll uns ja nicht riechen, bevor wir ankommen), Ais installiert. Ich muss noch den Rest für die Reiseapotheke besorgen und noch nen Berg an Kleinkram erledigen. Zwischendurch noch mal schnell nach SüdDeutschland zur Mutter aller Parties. Also langweilig sieht anders aus.

Oh man, ich freu mich jetzt schon wie ein Kind auf Weihnachten.

Huch, da ist ja ein Bett unter dem ganzen Krempel.

Huch, da ist ja ein Bett unter dem ganzen Krempel.

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Hello Epirb!

Hello Epirb!

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Tee, Kaffee, Suppe! Na, und Wasser für Zwerge!

Tee, Kaffee, Suppe! Na, und Wasser für Zwerge!

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Kinderarbeit at it's best

Kinderarbeit at it’s best

Schnell noch außen sauber gemacht

Schnell noch außen sauber gemacht

Henri in seinem Element

Henri in seinem Element

Fertig

Fertig

20.6.2015 A blast from the past…

Man ist das eine Ackerei. Alles besorgen, einladen, ausladen, wieder einladen, und dann verstauen, am besten so, dass wir es auch tatsächlich wiederfinden. Habe eine riesige Proviantliste, wo ich gleich eintrage in welchen Schapp oder Bilge, ich den Milchreis, Leberwurst, Marmelade, Saft oder Knäckebrot verstaut habe. Ansonsten wird das eher wie segelnde Ostern.  Das Essen für die ersten Tage habe ich strategisch günstig platziert, damit ich so wenig unter Deck sein muss, wie irgend möglich. Erwähnte ich, dass ich furchtbar seekrank werde? Also die besten Voraussetzungen um auf große Fahrt zu gehen.

Zwei kleine Windelkacker sind auch nicht unbedingt Gepäckförderlich.  Henri packt mächtig mit an und findet alles toll und spannend. Gut, seine Vorstellung von gut verstaut geht reichlich von meiner Vorstellung auseinander, aber früh übt sich. Ben guckt eher so, als ob er uns fragen möchte, ob wir nicht ganz dicht sind. Womit er sicherlich etwas Recht hat.

Die Manschaftsversorgung läuft schon mal nicht schlecht. In der Mittagspause saßen wir bei Spaghetti Bolognese, noch handgemacht, an der Schlei. Allerbestes Wetter, im Hintergrund schaukelt eine Fam, das Boot auf dem Rüdiger mit seinem Opa segeln gelernt hat und quasi den Grundstein für unsere Tour gelegt hat.

Abends ging es noch mal in die alte „Heimat“, nach Gelting. Der Hafen und vor allem die dänische Südsee werden mir glatt etwas fehlen. Ein wirklich tolles und entspanntes Segelrevier.

Morgen sind die Restarbeiten dran. Ist noch einiges zu räumen, aber Gott sei Dank ist die Sophia ein Raumwunder.

Sieht gar nicht so schlimm aus.

Sieht gar nicht so schlimm aus.

Auf geht's Poppeye

Auf geht’s Poppeye

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Ahoi Leichtmatrose!

Ahoi Leichtmatrose!

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Allerbester Laune, Ben und Johana SeaDoc

Allerbester Laune, Ben und Johana SeaDoc

Danke Rüdiger

Danke Rüdiger

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Schön war es hier

Schön war es hier

Tschüß Gelting

Tschüß Gelting

Irgendwie hatte ich die Fam größer in Erinnerung aus!  Vielleicht warst Du fast nen Meter kleiner?

Irgendwie hatte ich die Fam größer in Erinnerung aus!
Vielleicht warst Du fast nen Meter kleiner?

Hat ein bisschen was von Salkrokan hier.

Hat ein bisschen was von Salkrokan hier.

19.6.15 Oh man,…

ob das wohl alles passen wird? Gibt es eigentlich Anhänger für Boote? Wenn ja, wir hätten gerne einen.

Gut, ins Wohnmobil passt schon mal alles, inklusive des aufgeblasenem Beiboot.

Das organisierte Chaos.

Das organisierte Chaos.

Weniger ist es nicht geworden, aber definitiv ordenlicher.

Weniger ist es nicht geworden, aber definitiv ordenlicher.

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Ja, das ist wirklich ein aufgeblasenes Schlauchboot.

Ja, das ist wirklich ein aufgeblasenes Schlauchboot.

Hallo Welt!

Nen guten Abend!

Da samma: die Tabelcrew bestehend aus: Rüdiger (48), Skipper und Chef vom Ganzen, Henri (3) Leichtmatrose, Ben (1) ist noch in der Findungsphase, Johana (26) unser kolumbianisches Aupair und ich, Lena (34), Smutje, Logbuchfüherin und was sonst so anfällt. Und ganz wichtig: die Sophia, unser zeitweiliges, schwimmendes zu Hause.

Der Plan ist von der Schlei nach Cascais, Portugal, zu segeln. Leichter gesagt als getan. Rüdiger segelt seit er fünf ist, damals zusammen mit seinem Großvater und seit dem verging kaum ein Sommer ohne Wind und Wellen. Ich bin mehr so die Jollenseglerin und auf Seen zu Hause, was allerdings schon etwas zurück liegt, aber segeln ist bestimmt wie Fahrrad fahren. Das verlernt man nicht. Oder?

Am 04.07 soll es von Kappeln Richtung Nord-Ostsee-Kanal nach Cuxhafen gehen. Dann ist das Ziel Borkum, so der Wind uns hold ist, ansonsten Norderney und dann schauen wir mal wo uns die Brise so hin treibt. Da unsere Mannschaft doch noch etwas jung ist, werden ich und die Leichtmatrosen nicht mit durch die Biskaya kommen, sondern Rüdiger mit einer echten Männermanschaft. So der Plan, man weiß ja nie…