Heute ging es früh los. Um acht um genau zu sein. Rüdiger mit der Sophia. Ich mit dem Auto, Treffpunkt Kappeln, wo wir zusammen mit meiner Familie und Sophia, Rüdigers Tochter gefrühstückt haben. Kurz noch etwas Wasser, Gas und Lakritze gebunkert, der Nord-OstseeKanal ist lang, so manch einer soll dort schon verhungert sein. Auf geht’s.
Einmal quer durchs Sperrgebiet zwischen Eckernförde und Kiel, so macht man sich Freunde. Egal, ist ja Samstag, da wird schon keiner schießen. Das Thermometer zeigt 28Grad Wassertemperatur an, Mannschaftsbaden ist angesagt. Gesagt, getan. Ich glaube, wir brauchen ein neues Thermometer, nicht mal an der Wasseroberfläche hat es 28 grad, dafür haben wir den Ubooten eine ordentliche Show geboten und duften wieder wie der Irische Frühling.
Weiter ging es in die Kieler Förde zum Schleusen. Zum Glück hatten wir ein Boot aus Rendsburg vor uns, von daher konnten wir dem einfach folgen und alles nachmachen. Bei Kaimauernhochkelltern hat es auch wirklich die Richtige getroffen, nämlich mich. Hoch ging noch recht einfach, beim runter war ich kurz davor zusagen, ich bleibe hier. Henri hat mich dann angefeuert: Mama, Du schaffst es, ich weiß das! Naja, die Blöße wollte ich mir vor meinem dreijährigen Sohn nun doch nicht geben.
Das Schleusen war deutlich unspektakulärer als erwartet. Rein, Tore zu, Wasserstand sank, Tore auf, weiter gings. Endlich unter der Brücke durch über die wir sonst in den letzten Jahren immer zum Boot gefahren sind. Jetzt, kurz vor Zehn haben wir dann an einer Spuntwand festgemacht und lassen uns von den großen Schiffen in den Schlaf schaukeln.










































