Man ist das eine Ackerei. Alles besorgen, einladen, ausladen, wieder einladen, und dann verstauen, am besten so, dass wir es auch tatsächlich wiederfinden. Habe eine riesige Proviantliste, wo ich gleich eintrage in welchen Schapp oder Bilge, ich den Milchreis, Leberwurst, Marmelade, Saft oder Knäckebrot verstaut habe. Ansonsten wird das eher wie segelnde Ostern. Das Essen für die ersten Tage habe ich strategisch günstig platziert, damit ich so wenig unter Deck sein muss, wie irgend möglich. Erwähnte ich, dass ich furchtbar seekrank werde? Also die besten Voraussetzungen um auf große Fahrt zu gehen.
Zwei kleine Windelkacker sind auch nicht unbedingt Gepäckförderlich. Henri packt mächtig mit an und findet alles toll und spannend. Gut, seine Vorstellung von gut verstaut geht reichlich von meiner Vorstellung auseinander, aber früh übt sich. Ben guckt eher so, als ob er uns fragen möchte, ob wir nicht ganz dicht sind. Womit er sicherlich etwas Recht hat.
Die Manschaftsversorgung läuft schon mal nicht schlecht. In der Mittagspause saßen wir bei Spaghetti Bolognese, noch handgemacht, an der Schlei. Allerbestes Wetter, im Hintergrund schaukelt eine Fam, das Boot auf dem Rüdiger mit seinem Opa segeln gelernt hat und quasi den Grundstein für unsere Tour gelegt hat.
Abends ging es noch mal in die alte „Heimat“, nach Gelting. Der Hafen und vor allem die dänische Südsee werden mir glatt etwas fehlen. Ein wirklich tolles und entspanntes Segelrevier.
Morgen sind die Restarbeiten dran. Ist noch einiges zu räumen, aber Gott sei Dank ist die Sophia ein Raumwunder.















